Für Pflanzenwuchs und Mikrobenaktivierung
 

BIOCON - flüssig

 

 zur raschen Förderung

     

 

     der Wurzel- und Blattbildung sowie Vermehrung und Leistung der Mikroorganismen,

     die elementaren Stickstoff fixieren und Pflanzenreste abbauen.

 

Begleitwirkung: Bei Obst und Rebkulturen eignet sich die Ölemulsion auch wegen ihrem tiefenwirksamen Eindringungsvermögen zur Reinigung der Stamm und Sprossteile, was ungestörten, gesunden Pflanzenwuchs begünstigt.

 

Auch zulässig für Öko-Betriebe gemäß Öko- Verordnungen (EG) Nr.834/2007+889/2008 (bei FiBL gelistet!)

 

           Wirkungsweise              Zusammensetzung               Anwendung

 

So wirkt BIOCON:

Es enthält rasch und intensiv wirkende Stoffe die Pflanzenwuchsvorgänge und die Tätigkeit erwünschter Mikroorganismen direkt anregen. Wegen seiner fäulniswidrigen Formulierung mit speziellen Pflanzenextrakten können jedoch pflanzenschädliche Fäulniserreger BIOCON nicht nutzen. Folglich werden mit BIOCON die Mikroben gefördert, die elementaren Stickstoff fixieren, sowie solche, die Pflanzenreste und ausgebrachte Stalldünger abbauen und humifizieren. Vorteile:
 

An Pflanzenrückständen und ausgebrachten Stalldünger anhaftende Krankheitserreger können sich nicht mehr ungehemmt entfalten, was die Infektionsgefahr für Kulturpflanzen verringert.
 

Mangelhaft verrottete Biodungstoffe behindern den Saftstrom der Pflanzen und begünstigen Pflanzenwelke und Schädlingsbefall. Rechtzeitige BIOCON Anwendung beugt dem vor.

 

BIOCON bindet zudem sofort Fäulnisgerüche der stickstoffhaltigen Tier- und Pflanzenabfälle, so dass fäulnisliebende, pflanzenschädigende Organismen wie z.B. Engerlinge nicht mehr angelockt werden.

 

BIOCON erhöht die Stickstoff- Fixierleistung nicht nur bei den Knöllchenbakterien der Leguminosen, sondern auch bei den hierzu ähnlich befähigten nichtsymbiotischen Acetobacter-Bakterien, Azotomonas und Algen, die in jedem naturgemäß bewirtschaftenden Ackerboden vorkommen.

 

BIOCON bewirkt ihre rasche Vermehrung und Aktivierung, so dass mehr elementarer, also kostenloser Stickstoff mikrobiell gebunden wird und allen Kulturpflanzen bedarfsgerecht zur Verfügung steht.

Bei Anwendung über das Blatt dringen die BIOCON-Wirkstoffe rasch in das Blattinnere vor. Sie stimulieren die Clorophyllbildung und damit die Aufnahme von C02 und Lichtenergie. Infolge des verstärkten Wachstums erholen sich auch geschwächte Pflanzen sichtlich schnell, sodass auch Blatt- bzw. Fruchtverletzungen rasch heilen.


BIOCON-Wirkstoffe die über den Saftstrom zu den Wurzelspitzen vordringen, aktivieren dort die Aufnahme der Stickstoff- und Phosphorionen sowie die Absonderung von Signalstoffen, die pflanzendienliche Mikroben in den Wurzelbereich locken. Diese sondern ihrerseits vermehrt Reizstoffe ab, sodass wiederum die Bildung der Haarwurzeln stimuliert wird.

 

Dies ermöglicht auch ein verstärktes Aufschließen von schwerer zugänglichen Nährelementen aus Gesteinsmineralien.

 

Die gegenseitig befruchtende Wechselwirkung aus vermehrter Wurzelbildung und Mikrobenaktivität, die durch BIOCON stimuliert wurde, wird auch an den lockeren Wurzelballen erkennbar, dessen nährstoffreichere, wohlriechende Erde vermehrt mit Haarwurzeln durchsetzt ist.


Vermehrte mikrobielle Bildung beständiger Bodenkrümel ermöglicht zudem bessere Nährstoff- und Wasserspeicherung und reduziert andererseits den Zugkraftbedarf sowie Gefahr der Nährstoffauswaschung und Bodenerosion.


BIOCON sorgt damit für kräftigeres, gesundes Wachstum der Pflanzen und begünstigt nachhaltig die Bodenfruchtbarkeit.

 

Zusammensetzung:

BIOCON enthält für Düngezwecke geeignete Alkanöle pflanzlichen Ursprungs, homöopathische Lösung pflanzlicher Substanzen, alkalischer Algenextrakt, und sonstige fäulniswidrige, wuchsstoffhaltige Pflanzenextrakte mit geringem Zusatz von Kaliumsulfat. BIOCON riecht angenehm, ist mit Wasser gut spritzfähig, für Pflanzen und pflanzendienliche Mikroorganismen gut aufnehmbar.

Vom Düngemittelrecht wird BIOCON erfasst als “Organisch-mineralischer K- Dünger-flüssig- 1,5 % K20- chloridarm” mit 45% wirkstoffreicher organischer Substanz; 0,4% Schwefel; 0,1% Magnesiumoxid und Spuren sonstiger Wachstumsstoffe.

Haltbarkeit: mindestens 2 Jahre

 

Lieferung:  20-Liter-Kanister /  2,5-Liter-Kanister

 

 

Anwendung mit üblichen Spritzgeräten:

Gemäß Öko-Verordnungen (EG) Nr.834/2007+889/2008 auch zulässig für Ökobetriebe.

Allgemeine Anwendungshinweise:

Zur besseren Nutzung der Bodennährstoffe und des elementaren Stickstoffes der Luft sind die Stoffe zu meiden, oder mindestens zu reduzieren, die pflanzendienliche Bodenbakterien wie Acetobacter beeinträchtigen. Auch auf Folgendes ist u.a. zu achten:

Lufttemperatur:

Während dem Spritzen mindestens +12°C.  Bei drohender Mittagshitze BIOCON nur im Morgentau oder gegen Abend anwenden.

Bodentemperatur:

Mindestens+ 6°C. Bei schweren tonreichen Böden erst ab 8°C anwenden.

Bodenfeuchtigkeit:

Bei staunassen sowie total ausgetrockneten Böden wirkt BIOCON nicht.

In Trockenperioden BIOCON während dem Morgentau anwenden.

Bei der Nährstoffversorgung

ist u.a. auf ausreichende Kalkversorgung des Bodens zu achten.

 

Die BIOCON - Anwendung führt zur besseren Stickstoffverwertung.

Deshalb muß die sonst mögliche maximale Gesamtdüngermenge des Stickstoffes um 5-10 % reduziert werden. Werden stickstoffreiche Dünger dem BIOCON zugemischt, so sind diese um 30 % zu reduzieren.

 

Für gesunden, ungestörten Pflanzenwuchs ist bei allen Pflanzenkulturen die Anwendung von BIOCON zur mikrobiellen Rottebeschleunigung von Pflanzenrückständen und mangelhaft verrottetem Stalldünger eine besonders effektive Maßnahme.

 

Die alleinige, bestimmungsgemäße BIOCON-Anwendung erfordert keine Wartezeit, ist für Menschen und Nützlinge unschädlich und entspricht den Öko-Verordnungen (EG) Nr.834/2007+889/2008.

Deshalb auch im ökologische Landbau zulässig !

Gleiches gilt bei kombinierter Anwendung mit dem gut mischbaren BIOCOS. BIOCON und BIOCOS sind bei FiBL gelistet.

 

Werden Herbizide, Fungi- oder Insektizide dem  BIOCON  zugemischt, dann muss deren übliche Aufwandmenge um mindestens 30 % reduziert werden! BIOCON zuletzt in die Spritzbrühe geben und diese unverzüglich ausbringen.

 

Ob Zusätze mit BIOCON überhaupt mischbar sind, hängt neben der Formulierung der Mischpartner auch von den Eigenschaften des verwendeten Wassers ab. Es ist deshalb vom Anwender erst eine Mischprobe durchzuführen. Entstehen nach kräftigem Schütteln der Mischung keine Ausflockungen, so ist diese nach bisheriger Erfahrung spritzfähig, wenn die übrigen Vorschriften der Bekämpfungsmittel eingehalten werden. Eine Gewährleistung ist hiervon nicht ableitbar.

 

Da die Anwendung außerhalb unseres Einflusses liegt, können wir nur eine Gewährleistung für die unverminderte Qualität von BIOCON übernehmen. Empfehlungen der amtlichen Beratung gehen vor.

 

 

Als Flächenspritzung:

(Unter Beachtung der allgemeinen Anwendungshinweise)

  

Zu Pflanzenrückstände und Stalldünger:
Je nach Art und Menge der Dungstoffe empfehlen sich unter Beachtung der allgemeinen Anwendungshinweise 4-8 Liter BIOCON mit mind. 300 Liter Wasser je ha. Bindet zugleich evtl. vorhandene Ammoniakgerüche. Sollen Dungstoffe eingearbeitet werden, dann nur flachgründig. Bei erosionsgefährdeten Hanglagen BIOCON möglichst auf bedeckten Boden bzw. Pflanzenbewuchs anwenden.

 

 

Zu den einzelnen Pflanzenkulturen:

(Unter Beachtung der allgemeinen Anwendungshinweise.)

 

Leguminosen: ( Erbsen, Klee, Bohnen usw.)   

3 l/ha zu Beginn von jedem Aufwuchs sowie weitere

3 l/ha je nach Bedarf im Abstand von 2-3 Wochen

Getreide, Raps:   

3 l/ha vor oder nach Saataufgang, spätestens zur Bestockung und 3 l/ha kurz vor dem Schossen.

Mais:

3 l/ha ab erster Woche nach Saataufgang und 4-5 l/ha bei 40-60 cm Wuchshöhe.

Rüben, Tabak, Kartoffeln: 

3 l/ha im 2- 6 Blattstadium und 4-5 l/ha vor Reihenschluß.

Grassaaten:

3 l/ha zur Bestockung sowie evtl. 2-3 Wochen später.

Grünland:    

3 l/ha jeweils einige Tage nach dem Mähen bzw. Abweiden.

(Fördert besonders die flachwurzelnden Untergräser- und Kleearten.)

Erdbeeren:

3 l/ha zum Pflanzen bzw. Austrieb und Vorblüte, sowie weitere 3 l/ha im Abstand von 2-3 Wochen.

Salat, Gurken, Tomaten, Spinat:

Ca.1,5 l/ha zur Saat bzw. nach Auspflanzen sowie im Abstand von ca. 2 Wochen.

Kohlarten, Zwiebeln:

3 l/ha zur Saat bzw. nach Auspflanzen sowie im Abstand von ca. 2 Wochen.

Obst, Reben, Hopfenkulturen:  

Kultur vor Austrieb unter Verwendung von 5 Liter BIOCON je ha tropfnass besprühen. Die Ölemulsion dringt rasch reinigend in die Stamm- und Sprossritzen ein. Die Spritzabdrift belebt den Boden und trägt damit zur mikrobiellen Inaktivierung überwinternder Schadorganismen bei. Nach Austrieb je nach Bedarf mehrmals 0,2-0,4 % ig im Abstand von mindestens 10 Tagen. Anwendung bis zu Ernte möglich.

Stecklinge, Pikierlinge:

wöchentlich 0,04 % ig gießen bzw. spritzen.

Baumschulpflanzen, Stauden und Zierpflanzen:

0,2 %ig bei Vegetationsbeginn und bei Bedarf alle 2-3 Wochen.

Wurzelraumbehandlung mit Dunglanze:

Geschwächte Einzelpflanzen erholen sich rascher, wenn unmittelbar seitlich unter dem Stock ein ca. 30 cm tiefer Einstich erfolgt. Bei größeren Bäumen entsprechend mehr Einstiche im Kronenbereich. BIOCON 0,3%ig mit 30 bar Einspritzdruck anwenden. Spritzdauer je Einstich ca. 3 Sek.. Bei stark geschwächten Pflanzen die Belanzung nach ca. 2 Wochen wiederholen.

 

  

                                                                                                                                               Stand 08/2018